BiNeural Monokultur


ARIEL DÁVILA


ARIEL DÁVILA (Córdoba, Argentinien) ist Schauspieler, Regisseur und Dramatiker.

Seine Theaterausbildung macht er im Theater La Cochera und an der Nationaluniversität Córdoba. Zudem studierte er Regie bei Rúben Szuchmacher und Dramatik bei José Pere Peyró, Paco Zarzozo und Mauricio Kartun.

Als Schauspieler spielte er unter der Regie von Paco Gimenez, Jorge Diaz, Rubén Szuchmacher, Constanza Macras u.a.

Als Dozent für szenisches Schreiben gab er Seminare für das Nationale Theaterinstitut INT (2005 / 2006), für das Postgraduierten-Programm der Nationaluniversität Córdoba UNC (2009 / 2010) sowie Seminare in verschiedenen Städten Argentiniens. Seit 2005 gibt er zudem privat Workshops und Seminare sowohl im Bereich Dramatik als auch Regie.

Als Dramaturg arbeitete er mit Stefan Kaegi bei den Stücken „Torero Portero” (2001) (das sowohl in Argentinien als auch in Deutschland, Kolumbien und Brasilien aufgeführt wurde) und „Sentate” (2003) (Teatro Sarmiento, Buenos Aires) sowie mit Cecilia Pérez Pradal der Kompanie Puctum bei den Stücken „Corte Arganzuela“ (2009) und „Volk - Historias de Pueblos“ (2010) (beide in Spanien).

Zahlreiche seiner Stücke wurden bisher veröffentlicht, u.a. „Inverosìmil - una tragedia mundana” (zuletzt in dem Band „Neue argentinische Dramatik”, hsg. vom Nationalen Theaterinstitut Argentiniens (2008), zudem wurde dieses Stück in 10 verschiedenen Inszenierungen in Argentinien und im Ausland aufgeführt), „El ósculo del crepúsculo II” (hsg. v. DocumentA/Escénicas, 2004), „Máquina. ¿Cómo es nuestro nuevo Dios?” (hsg. v. Argentores, 2008) und „Proyecto Landia” (hsg. v. Nationalen Theaterinstitut Argentiniens, 2013).

Die Mehrheit dieser Stücke inszenierte er selbst auch als Regisseur.
Zudem führte er Regie bei Stücken anderer Autoren, wie z.B. „La tercera parte del mar” von Alejandro Tantanian (2001), „Besuch bei dem Vater” von Roland Schimmelpfennig (szenische Lesung, 2007) und „Alias Gospodin“ von Philipp Löhle (2009).

Seit 2004 arbeitet er gemeinsam mit seiner Frau Christina Ruf in der Formation BiNeural-MonoKultur.

Er erhielt zweimal den Preis „Premio estímulo de la Provincia de Córdoba” (2004/05) der Provinz Córdoba, ebenfalls zweimal den Preis „Premio Estímulo de la Municipalidad de Córdoba (2005/06) der Stadt Córdoba, sowie eine besondere Erwähnung in der Kategorie „Junge Dramatik” beim Festival „Festival de Invierno” (Córdoba, 2005) sowie eine Erwähnung in der Kategorie „Dramatik” für sein Stück „Proyecto Landia” beim Wettbewerb des Nationalen Theaterinstituts Argentiniens (2011). Zudem war er Stipendiat des Nationalen Theaterinstitut Argentiniens (2005), des ITI Germany/Goethe-Instituts für ein Hospitationsprogramm am Hebbel Theater (2008) und erhielt von Iberescena das Stipendium „Ayuda a la creación en dramaturgia”, mit der er das Stück „Proyecto Landia” schrieb (2009). Dieses Stück wurde 2014 für den Plan Federal de producción des Theaters Teatro Nacional Cervantes ausgewählt und auf dem Theaterfestival „Festival de Teatro de Rafaela“ uraufgeführt.

 

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