BiNeural Monokultur


BiNeural-MonoKultur

Die Gruppe gründet sich 2004 und besteht aus dem Regie-Duo Ariel Dávila (Argentinien) + Christina Ruf (Deutschland). Sie arbeiten bei ihren szenischen Kunstprojekten in der Regel mit Künstlern und Experten anderer Disziplinen zusammen.
Intensive Rechercheprozesse sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Projekte; beide Künstler interessieren sich besonders für Formate und Verfahren, in denen das szenische Ereignis als Erfahrung wahrgenommen werden kann. Sie arbeiten dabei sowohl im herkömmlichen Theater als auch in unkonventionellen Räumen.
In ihren Projekten untersuchen sie die diffuse Grenze zwischen Realität und Fiktion und beziehen neben den performativen Elementen auch Technologie und verschiedenste Wissenschaften als künstlerische Werkzeuge mit ein.

Ihr erster Auftritt als Gruppe ergab sich Anfang 2004 durch die Einladung von Rimini-Protokoll zur Reihe "Mit Kopfhörer und Feldstecher", organisiert vom Berliner Hebbel-Theater. Das Publikum befand sich im zweiten Stock eines Gebäudes, beobachtete durch Feldstecher die Performance auf der Straße und hörte das dort Gesprochene über Kopfhörer: eine Talk-Show mit Jägern aus Berlin.

 


Stipendien:

Stipendium für Gruppenprojekte (Projekt "Fiktionale Audiotour") / Nationaler Kunstfond (2010), Argentinien
Stipendium für Gruppenprojekte (Projekt "homo-migrator.www / Virtual Performances") / Nationaler Kunstfond (2006), Argentinien



Teilnahme an Künstlerresidenzen, Symposien und anderen Veranstaltungen:

El Ranchito / Matadero Madrid
(Madrid, Spanien. Oktober – Dezember 2011)
Mit Cecilia Pérez-Pradal / Cía Puctum
El Ranchito ist ein Forschungs- und Kunstprojekt mit Künstlerresidenzen und Arbeitsräumen, das zum Zentrum für zeitgenössische Kunst Matadero Madrid gehört. →Mehr (auf Spanisch und Englisch)
Während der Residenz erarbeitete BiNeural-MonoKultur gemeinsam mit Cecilia Pérez-Pradal das Stück "Conectados (un proyecto de teatro documental)" ("In Verbindung - dokumentarisches Theater").


Phronesis Criolla - Demolición/Construcción
(Córdoba, Argentinien. Mai und Juni 2011)
Koordiniert von Graciela De Oliveira und Soledad Sánchez Goldar.
"Phronesis Criolla" hat zum Ziel, interdisziplinäre Treffen, Workshops und Künstlerresidenzen zu organisieren, bei denen über die Bedeutung der ehemaligen geheimen Haftlager unter der argentinischen Diktatur in Córdoba in der Gegenwart reflektiert wird. →Mehr (auf Spanisch)

Nau Côclea
(Camallera, Katalunien / Spanien. Januar 2010)
Mit Meret Kiderlen.
Nau Côclea ist ein Zentrum, in dem zeitgenössische Forschungs- und Kunstprojekte erarbeitet und präsentiert werden.
Während des Aufenthalts begann Bineural-MonoKultur in Zusammenarbeit mit Meret Kiderlen die Produktion "homo-migrator.www", die zur Serie "Virtual Performances – laboratorio para teatro virtual" (Labor für virtuelles Theater) gehört."


Encuentros AvLab ("Begegnungen AvLab")
(Córdoba, Argentinien. September 2011)
Die Veranstaltungsreihe "Encuentros AvLab" entsteht im Jahr 2006 im Medialab-Prado in Madrid und wird gleichzeitig in Brasilien, Spanien und Argentinien durchgeführt. Die Grundidee besteht im Austausch von Kenntnissen, Kritiken und Meinungen zu kreativen Prozessen und künstlerischen Produktionen.
In Córdoba wird "Encuentros AvLab" logistisch vom Kulturzentrum Centro de Cultura de España en Córdoba unterstützt; als Kurator und Hauptkoordinator fungiert Daniel González Xavier.


Metacrónicas de actualidad (Meta-Chroniken der Gegenwart)
(Córdoba, Argentinien. September 2010)
Reihe kritischer Aktionen und Multimedia-Performances, koordiniert vom brasilianischen Klangkünstler und Kulturschaffenden Daniel González Xavier und dem französischen Zeichner und visuellen Künstler Raphaël Larre, unter Mitwirkung von Vertretern der Kunst- und Kulturszene in Córdoba.


Simposio Transacciones Filosóficas (Philosophische Transaktionen)
(Córdoba, Argentinien, April 2007)
Organisiert von Uqbar Foundation in Koproduktion mit dem Astronomischen Museum in Córdoba (Argentinien) und dem Forschungszentrum Cepia der Nationaluniversität Córdoba.
Das Symposium behandelt das Konzept der Repräsentation in den Künsten und Wissenschaften. Eingeladen zu diesem Austausch waren namhafte Wissenschaftler, Historiker und visuelle Künstler aus Argentinien sowie dem Ausland. Mehr (auf Spanisch und Englisch).